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Man kann es kaum glauben: aus München kommt das Aus für den Bau einer Transrapid-Strecke in Bayern - und das weil eine First-Class-Technologie-Schwebebahn zu teuer geworden sei? Dies mit unterschwelligen Vorwürfen an das Hersteller-Konsortium von Siemens und ThyssenKrupp? Meine Meinung ist, daß eine politische Entscheidung durch die Bayerische Landesregierung und die mit Planung und Genehmigung beteiligten anderen Institutionen viel zu lange im Raume stehen gelassen wurde. Hätte man sich im bayerischen Verständnis von Landesentwicklung, die man ja so sehr lobt, zwischen Regierung und CSU so beeilt, wie man Forderungen an den Bund allenthalben vorantreibt, so hätte eine Vergabe schon vor langer Zeit erfolgen müssen - und die Frage einer Verteuerung ob der vertanen Zeit hätte den Auftraggeber nicht mehr berührt und wäre zu Lasten des Auftragnehmers gegangen. Man kann das Transrapid International Konsortium hinsichtlich der Preissteigerungen über die Jahre doch verstehen, wenn man sich allein Kosten für Entwicklung, Vermarktung und Herstellungsanlagen anschaut. Schliesslich rechnen sich Bau und Betrieb einer Flugzeugfabrik wirtschaftlich wohl kaum für den Bau von nur einem Flugzeug...
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